Ungarn ist Partnerland der Internationalen Grünen Woche in Berlin 2017

Vom 20. bis 29. Januar 2017 verwandelt sich die Halle 10.2. der Messegelände in Ungarn.

Traditionsreich, Vielfältig, Natürlich: Ungarn

Das Partnerland lädt Besucher ein, Ungarn und seine Produkte in der Ungarnhalle, in Halle 10.2, zu entdecken und zu probieren.

Entdecken Sie die Vielfalt der ungarischen Gastronomie, die ursprünglichen Lebensmittel und handgefertigten Spezialitäten. Auch die ungarische Kultur und das Urlaubsland werden hier präsentiert.

Auf rund 1.600 Quadratmetern werden Besucher das Land der Magyaren kennenlernen und die zahlreichen ungarischen Delikatessen kosten können. Die Ungarnhalle steht 2017 unter dem Motto „Traditionsreich, Vielfältig, Natürlich: Ungarn".

 

Die Ungarnhalle präsentiert Neues und Altbekanntes  

In der Ungarnhalle treffen sich Tradition und Moderne. Es werden klassische Bestandteile zu finden sein, wie die Tschárda (ungar. Csárda), das Restaurant auf dem Gemeinschaftstand. Die Besucher werden traditionelle ungarische Gerichte, wie Lángos und Gulyás (Gulaschsuppe) auf der Messe genießen können. Doch Ungarn wird sich in einem modernen Gewand mit neuen Angeboten präsentieren. Die Messebesucher werden in der Halle einen lebendigen Markt vorfinden, wo sie sich von der reichen Vielfalt der regionalen Produkte überzeugen können. Dieser ordnet sich um ein Podium, einen interaktiven Raum, der während der Messe ein breites Publikumsangebot bereithält. Damit ist der Gemeinschaftsstand so vielfältig ist wie das Land selbst: stolz auf seine Traditionen, aber zeitgleich wandlungsfähig und modern.  

Ein kulinarischer Ungarnurlaub mitten in Berlin

Über 20 Aussteller präsentieren sich im kommenden Jahr in der Ungarnhalle der IGW. Es werden hierzulande bekannte Produkte wie Salami, die beispielsweise in der Stadt Szeged produziert wird, vertreten sein. Genauso hausgemachte regionale Produkte von Kleinerzeugern. Das reiche Angebot beinhaltet auch geräucherte Fleischwaren einheimischer Nutztiere, darunter das Ungarische Steppenrind oder Mangalica-Schweine.

Eine weitere Spezialität ist „sauereingelegtes Gemüse", das nach alten Hausrezepten in Vecsés (dt: Wetschesch) hergestellt wird. Neben Hülsenfrüchten und Milchprodukten werden auch Süßspeisen wie Honig, kürtőskalács - ein Kuchen, der 2006 mit dem Titel „Meisterwerk der ungarischen Handwerkstätigkeit" ausgezeichnet wurde -  oder hausgemachte Strudel zu finden sein.

Darüber hinaus erwarten Besucher kaltgepresste Öle, bei deren Herstellung großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit gelegt wird. So werden alle Nebenprodukte der Produktion weiterverwertet, wodurch keine Abfallstoffe anfallen.

In der Ungarnhalle darf auch Wein nicht fehlen. Auf der Messe werden Weine des berühmten Weinanbaugebiets Tokaj präsentiert. Ebenso gehört Pálinka, ein Obstbrand, der lediglich aus ungarischen Früchten hergestellt werden darf, zu den ungarischen Spezialitäten. Bei der IGW werden die Standbesucher Pálinka-Schnäpse kosten können sowie darüber hinaus Fruchtweine und auch ungarisches Craft Beer. 

Neben Kulinarischem werden auch die Ungarische Agentur für Investitionsförderung (HIPA), die kostenlose Beratung für Unternehmen anbietet, das Ungarisches Tourismusamt und das Ungarische Nationale Handelshaus mit einem Stand in der Ungarnhalle vertreten sein. Das Ungarische Nationale Handelshaus wird auf der Messe über die neue Lebensmittelmarke für Premiumprodukte „Áldomás" informieren, der ein strenges Qualitätssystem zugrunde liegt.

Die Organisation des Messeauftritts und aller Aktivitäten, die im Rahmen der IGW stattfinden, übernimmt das ungarische Agrarmarketing Centrum (AMC), das dem Landwirtschaftsministerium von Ungarn unterstellt ist.

Die grüne Seite Ungarns

Ungarn verfügt über eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Garten- und Pflanzenbau haben in Ungarn eine lange Tradition und sind ein integraler Bestandteil der ungarischen Identität. Um Ungarn besser kennenzulernen, wird daher die einheimische Pflanzenwelt in der Ungarnhalle integriert, zum Beispiel in Form von Raumteilern oder eines Gewürzgartens.

Auch bei der Produktion legen die Ungarn viel Wert auf Natürlichkeit. So wird auf den Einsatz gentechnische veränderter Organismen (GVO) verzichtet. Darüber hinaus wird in Ungarn möglichst saisonal gegessen und Regionalität großgeschrieben.

Hungarikum steht für Exklusives aus Ungarn. Eine kleine Einführung in die Highlights der Gastronomie macht Lust auf eine Gourmet- und Weinreise in die Heimat der Magyaren – vom 20. bis 29. Januar 2017 Partnerland der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin

Dass die perfekte Kombination aus Exklusivität, Tradition, Innovation und herausragenden Produkten der ungarischen Gastronomie zur Weltspitze gehört, steht außer Zweifel. Mit dem Ausrichten und Gewinnen des Bocuse d´Or Europa-Finales 2016 in Budapest, vergleichbar mit dem Oscar der Filmbranche, hat Ungarn sich auf der kulinarischen Landkarte Europas fest etabliert. Das beweisen auch die fünf Sterne-Restaurants in Budapest sowie 44 weitere in den Michelin-Guide aufgenommene ungarische Feinschmeckerlokale. Auch der neue Gault&Millau Restaurant-Guide für Ungarn ist nun erschienen! Ungarn ist das einzige Land in Mittelosteuropa, dem ein eigenes Buch gewidmet wird. Die neue Ausgabe der Gourmet-Bibel bewertet 231 ungarische Restaurants und 569 Weine und stellt 163 Weingüter und 244 Hotels der oberen Klasse vor. Das Buch empfiehlt auch Lokale in der Kategorie alternative Gastwirtschaft, schreibt umfassend über die handwerklichen Bierbrauer und erwähnt trendige Kaffeeröster.

Hungarikum heißt das Stichwort, das bei der Internationale Grünen Woche im Januar im Vordergrund stehen wird. Es steht für etwas wirklich Einzigartiges, was nur in Ungarn vorhanden ist und eine Gourmet-Reise ins Magyarenland schon automatisch zu einem exklusiven Genusserlebnis machen wird. Da die Augen mitessen, werden exquisite Speisen gerne auf dem legendären Herend- oder Zsolnay-Porzellan gereicht. Als wohltuender Digestif empfiehlt sich der Wein der Könige, der Tokajer oder der Pálinka, ein Edelbrand aus bestem ungarischem Obst, der nach strengem Reinheitsgebot hergestellt wird. Ein weiteres Hungarikum ist der Kalocsaer Gewürzpaprika, der seit 300 Jahren mit seiner tiefroten Farbe, seinem einzigartigen Aroma und hohem Vitamin-C-Gehalt die Sinne beeindruckt und vielen typisch ungarischen Gerichten ihren unvergleichlichen Geschmack verleiht.

Ein gutes Glas Wein rundet das Menü ab. In 22 historischen Weingebieten wird traditionell in Ungarn Wein angebaut. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind die Weinregionen um Tokaj und Eger im Norden, Villány-Siklós und Szekszárd im Süden sowie der Balaton, Somló und Sopron im Westen. Dabei wird neben international gängigen Rebsorten auf die Pflege der heimischen Raritäten großen Wert gelegt. Seltene Sorten wie der „Lindenblättrige" (hárslevelű), „Blaustengler" (kéknyelű), „Lämmerschwanz" (juhfark), „Königsmädchentraube" (királyleányka) oder „Tausendgut" (ezerjó) werden mit viel Hingabe der Nachwelt erhalten. Gerade die jungen ungarischen Winzer finden international immer mehr Anerkennung.

Mehr als 300 Tage Sonnenschein, nährstoffreiche Böden, ein einzigartiges Steppenland, die Puszta und die große Erfahrung der Bauern in der Landwirtschaft schenken Ungarn scharfe und markante Gewürze, viel Obst und Gemüse. In Ungarn wird viel Wert auf Gentechnik-freie Qualität gelegt, und der Verzicht auf Gentechnik in der Landwirtschaft ist in Ungarn sogar in der Verfassung festgeschrieben. Gentechnisch verändertes Saatgut ist sogar schon lange verboten. Typisch ungarische Nutztiere wie das Steppenrind und das Mangalica-Wollschwein sowie hervorragende Weine und exquisite Getränke wie der Pálinka runden das Gaumenspektakel ab. Das besondere Klima Pannoniens, die mineralstoffreichen Böden und eine neue Generation an Winzern bringen ungarische Weine höchster Qualität hervor wie den Furmint aus Tokaj oder den Cabernet Franc aus Villány.

Wer Ungarn als Gourmet-Destination entdeckt, lässt sich auf köstliche Überraschungen mit einer kreativen Mischung aus Tradition und Innovation ein und wird in eine erlebnisreiche Welt einzigartiger Genüsse entführt. Saisonale Menüs in einer gemütlichen Csárda, ein romantisches Weingut mit umfangreichem Wellness-Angebot an einer der schönen Weinstraßen, eine trendige Weinbar oder ein Gourmettempel, Restaurantküchen, die Markthalle in der Hold utca mit Gourmet-Bistros oder Markthallen zum Einkaufen am Klauzál Platz, am Rákóczi Platz und natürlich die Große Markthalle mit Angeboten von typisch ungarischem Streetfood machen Appetit auf mehr. Auf zahlreichen Biomärkten in Ungarn können außerdem saisonale Produkte aus Bio-Produktionen erworben werden. Der Biomarkt in der Ruinenkneipe Szimpla, der Biomarkt Liliomkert am Balatonoberland (Káptalantóti) oder die Bauernmärkte in Hévíz und anderen Kurorten laden zum Einkaufen, Schlendern und Plaudern mit den Einheimischen ein.

Ungarn schmeckt gut – das ganze Jahr über!