UNESCO Weltkulturerbe

Das idyllische Burgviertel in Budapest, die frühchristlichen Gräber in der Europäischen Kulturhauptstadt Pécs oder der traumhaft schöne Puszta-Nationalpark Hortobágy: Ungarns Weltkulturerbe weist eine enorme Bandbreite auf. Die UNESCO hat seit 1987 insgesamt neun außergewöhnliche Kulturschätze zum Weltkultur- oder Weltnaturerbe ernannt.

In Budapest laden das historische Burgviertel und der Prachtboulevard Andrássy út zu einem ausgiebigen Bummel ein. Durch die UNESCO genießt auch das einmalige Donaupanorama mitten in der Hauptstadt den besonderen Schutz als Weltkulturerbe.

Zwei historische Stätten des Christentums wurden ebenfalls von der UNESCO gewürdigt. In der Europäischen Kulturhauptstadt Pécs wurden in den letzten Jahren zahlreiche frühchristliche Gräber aus dem 4. Jahrhundert der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Außerhalb von Italien ist diese beeindruckende Totenstadt eine echte Rarität. In Pannonhalma südöstlich von Győr wurde die Erzabtei 1996 zum 1000-jährigen Bestehen zum Weltkulturerbe ernannt. Die Abtei spielte bei der Christianisierung Ungarns eine herausragende Rolle.

Die UNESCO würdigt auch bedeutende Kulturlandschaften, darunter das historische Weingebiet von Tokaj im Nordosten des Landes sowie den Neusiedler See zu beiden Seiten der österreichisch-ungarischen Grenze. Auf der ungarischen Seite des Weltkulturerbe-Sees liegt mit dem prunkvollen Barockschloss Esterházy in Fertőd das „ungarische Versailles". Wesentlich beschaulicher geht es im Weltkulturerbe-Dorf Hollókő in Nordungarn zu. Hier erleben Besucher traditionelle Dorfidylle.

Natur pur garantiert ein Besuch im Puszta-Nationalpark Hortobágy sowie im Nationalpark Aggtelek, der für sein weitläufiges Höhlensystem unterhalb der ungewöhnlichen Karstfläche bekannt ist. 

Eine Rundfahrt zu den Weltkulturerbestätten Ungarns verspricht eine Tour voller Highlights.