2011 wird das Jahr des „Gesundheitstourismus"

Vorschau: Gesundheit bewahren und Geld sparen
2011 wird das Jahr des „Gesundheitstourismus"

Die zweitausendjährige Badetradition ist in Ungarn allgegenwärtig, hinterließen hier doch Römer wie Türken ihre „feuchten" Spuren. Doch die Magyaren-Republik ist längst im 21. Jahrhundert angekommen. Mit rund 25.000 Gästebetten allein für den so genannten „Gesundheitstourismus". Dabei werden immer mehr klassische Therapiezentren mit Sauna- und Erlebnisbadelandschaften ergänzt, um neue Zielgruppen auch in Sachen Prävention ansprechen zu können. Neben den traditionellen Badekuren werden daher heute Arrangements vom Vitalaufenthalt und Wellness-Wochen über Relaxtage und Beautypakete bis hin zu Schlankheitstagen und Aktiverholung angeboten. Denn was viele oft vergessen: Deutsche Krankenkassen sind durchaus offen für bezahlbare Präventiv- oder Kur-Alternativen im EU-Ausland, die ihre Etats schonen.

Schon vor der Wende wurden die Zahnarztpraxen in Ungarn von vielen deutschsprachigen Patienten aus Österreich und der Schweiz besucht, entsprechend haben die ungarischen Zahnärzte neben der fachärztlichen Kompetenz auch in Sachen Zeitplanung, Organisation und Service bereits langjährige Erfahrungen. Wochenend- oder Abendtermine sind daher keine Seltenheit. Für Deutsche wurde der Zahntourismus erst mit der Einführung des Festzuschusses interessant. Nach dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz vom Januar 2004 haben Versicherte nämlich Anspruch auf die Kostenerstattung zahnmedizinischer Leistungen in allen EU-Staaten – also auch in Ungarn. Anhand des Heil- und Kostenplans wird die Behandlung vor Abreise von der zuständigen Krankenkasse genauso geprüft und genehmigt wie vor dem heimischen Arztbesuch.

Zahnbehandlung für "Touristen" hat in Ungarn eine lange Tradition, bereits seit 50 Jahren wird Zahnheilkunde als Extrafach an ungarischen Universitäten gelehrt. Viele deutsche Zahnärzte haben ihre Ausbildung in Ungarn absolviert und viele deutsche Praxen arbeiten mit ungarischen Zahnlaboren. Das Studium genießt international einen guten Ruf und zudem muss sich ein ungarischer Zahnarzt stetig fortbilden. Nur wenn er diese Fortbildung nachweisen kann, bekommt er eine befristete Berufserlaubnis, die alle fünf Jahre neu beantragt werden muss. Gut zu wissen: Fachleute betreuen die Patienten komplett von der ersten Beratung bis zur Terminvereinbarung, dem Service vor Ort und der Kontrolluntersuchung. Viele Ärzte haben sogar Vertragsärzte in Deutschland, damit die Patienten bei kleineren Kontrolluntersuchungen oder zur Nachsorge die Auslandsreise erspart bleibt. Und erspart bleibt noch mehr: Die Tarife liegen bis zu 70 Prozent unter den Kosten im Heimatland – obwohl erstklassiges Material internationaler Händler wie es etwa auch in Deutschland verwendet wird zum Einsatz kommt.

Pluspunkt: Eine Zahnbehandlung in Ungarn kann man gut mit einem Urlaub kombinieren. Denn viele deutsche Touristen werden nicht nur von ungarischen Delikatessen und Sehenswürdigkeiten angelockt, sondern zunehmend von den günstigen Preisen der Zahnärzte. Eine Alternative, die für Kur und Reha schon viel länger genutzt wird. Stressfreiheit und entspanntes Ambiente werden durch die Zusammenarbeit mit Kur-, Sport- und Hoteleinrichtungen erreicht, die jetzt auch eine Zahnbehandlung zum Kurzurlaub umgestalten. 
Mehr auch unter www.kureninungarn.com.